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11.01.2012

ECU-TEST 5.1 veröffentlicht

Die nächste Version von ECU-TEST wurde veröffentlicht. Zu den Highlights gehören:

Rohdiagnose

Die Anbindungen der CAN-Hardware von PEAK und VECTOR wurden um einen Diagnose-Port für KWP2000 over ISO-TP erweitert. Der neue Diagnose-Port unterstützt Konfiguration und Aufbau beliebig vieler Diagnosesitzungen. Die asynchrone Ausführung der Diagnose-Anfragen ermöglicht parallel dazu weitere Anfragen abzuschicken bzw. andere Testaktivitäten auszuführen. Zur Nutzung des neuen Diagnose-Ports ist außer dem Treiber für die jeweilige CAN-Hardware keine weitere Software erforderlich.

Signierung und Zugriffsschutz  für Packages

ECU-TEST wurde um Funktionen zum Signieren von Packages und zum (impliziten) Prüfen der Signaturen erweitert. Die Signierung von Packages durch den Ersteller erlaubt es dem Verwender, deren Authentizität sicherzustellen, d.h. Unversehrtheit und Ursprung zu validieren. Des Weiteren lässt sich durch die neuen Funktionen des Zugriffsschutzes die Modifikation oder die Einsichtnahme in Packages unterbinden (setzt Signierung voraus), was beispielsweise zum Know-How-Schutz genutzt werden kann. Signierung und Zugriffsschutz basieren auf asymmetrischer Verschlüsselung. ECU-TEST bietet entsprechende Funktionen zur Generierung und zum Import von Schlüsseln.

Komfortablere Anbindung ans Testmanagement

Der Package-Explorer erlaubt in der neuen Version die Verknüpfung von Package-Ordnern mit Testplan-Ordner im Quality Center, ähnlich einem Versionsverwaltungssystem. Dadurch lassen sich die Packages sehr einfach über Aktualisieren- bzw. Einchecken-Kommandos mit Quality Center synchronisieren, ohne immer wieder die gleiche Ordnerauswahl tätigen zu müssen.  Des Weiteren unterstützt der Package-Explorer nun Mehrfachauswahl beim Synchronisieren bzw. Exportieren von Packages. Und schließlich können die Filtereinstellungen und Vorbelegungen der Pflichtattribute für jede Ordnerverknüpfung separat getroffen werden. Das erleichtert die Arbeit in unterschiedlichen Testprojekten.

Abseits der großen Neuerungen umfasst die neue Version auch eine Vielzahl kleinerer Verbesserungen, die den Leistungsumfang von ECU-TEST erweitern und die Verwendung erleichtern. Hier seien beispielsweise die Testschritt-Links (Doppelklick auf Meldungen im Meldungsfenster öffnet jeweiliges Package und selektiert zugehörigen Testschritt), die neue Toleranzart basierend auf der Anzahl signifikanter Nachkommstellen, die Nicht-Dokumentieren-Option für Testschritte in Abhängigkeit der Testschritt-Bewertung  oder die Funktion zum nachträglichen Kommentieren von Testschritten im Testreport genannt. Außerdem gibt es zwei neue Werkzeuganbindungen, die eine für den Zugriff auf MORPHEE von D2T und die andere für die Ansteuerung serieller Schnittstellen.


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