TRACE-CHECK

... beschleunigt fundierte Analysen

TRACE-CHECK ist ein Werkzeug, mit dem aufgezeichnete Messdaten umfassend und automatisch analysiert werden können. Es ist besonders dort hilfreich, wo signalbasierte Testergebnisse in Form von Reports gebraucht werden, die leicht lesbar und schnell zu interpretieren sind – unabhängig davon, aus welchen Aufzeichnungssystemen die Daten stammen oder in welche Tool-Kette das Werkzeug integriert werden soll.

Interventiv.

TRACE-CHECK legt einen starken Fokus auf das Testen im Automotive-Umfeld, es unterstützt also relevante Aufzeichnungsformate (ASC, Matlab, MDF usw.) und bietet Lösungen für typische Testaufgaben aus diesem Bereich. Woher die Messdaten stammen, ist dabei unerheblich. Aufnahmen aus komplexen Testaufbauten mit mehreren Signalquellen können problemlos synchronisiert und analysiert werden. Dadurch wird TRACE-CHECK zum idealen Werkzeug in heterogenen Testlandschaften.


TRACE-CHECK OverviewTRACE-CHECK OverviewTRACE-CHECK Overview

Unterstütze Dateiformate:

FormatHerstellerSoftware-Produkte (Auswahl)
ASC (.asc)VectorCANoe, CANalyzer
BLF (.blf)VectorCANoe, CANalyzer
CarMaker (.erg, .erg.info)IPGCarMaker
CSV (.csv)
eCAL (.hdf5)Continental
Matlab (.mat)MathWorksMATLAB/Simulink
Matlab (.mat)dSpaceControlDesk/ControlDeskNG
Matlab (.mat)TraceTronicECU-TEST, TRACE-CHECK
MDF (.dat)ETASINCA, MDA
MDF (.dat)ITK
MDF (.mdf)VectorCANape, CANoe, CANalyzer
MDF (.mdf)IPETRONIKCANape, CANoe, CANalyzer
MDF (.mdf)TraceTronicECU-TEST, TRACE-CHECK
MDF4 (.mf4)VectorCANape, CANoe, CANalyzer
MDF4 (.mf4)ETASsINCA, MDA
PCAP (.pcap)ECU-TEST, Wireshark
STI / STZ (.sti, .stz)ASAM AE XIL
TDMS (.tdms)National Instruments
TTL (.ttl)TTTechTTX-DataLogger

Zeitgemäß.

Wir sind überzeugt davon, dass TRACE-CHECK alles bietet, was eine moderne Testautomatisierungs-Lösung benötigt. Selbst komplexe Analysen können durch den modularen Aufbau schnell und einfach umgesetzt und – auch projektübergreifend – wiederverwendet werden. Die nötigen Analysebausteine werden dabei entweder direkt vom Tool mitgeliefert oder vom Anwender gemäß der eigenen Testkriterien in Form von wiederverwendbaren Vorlagen entwickelt bzw. zusammengesetzt. Die signalbasierten Prüfungen einzelner Trace-Analysen können parallel oder nachgelagert ausgeführt werden. Das sorgt nicht nur dafür, dass moderne Hardware bestmöglich ausgenutzt wird, sondern reduziert vor allem kostenintensive HiL-Zeit deutlich.

Flexibel.

TRACE-CHECK ist ein fester Bestandteil unserer hauseignen Tool-Kette aus ECU-TEST und TEST-GUIDE – und lässt sich genauso gut in andere Tool-Ketten integrieren wie in unsere eigene. Die mitgelieferten breiten Schnittstellen erlauben eine einfache und schnelle Einbindung in bestehende Prozessketten, die Einbeziehung externer Quellen sowie die Migration bestehender Eigenentwicklungen. Beispielsweise kann TRACE-CHECK mit Hilfe des ECU-TEST Jenkins Plug-ins ferngesteuert werden, wodurch sich nachhaltige Continuous Integration Pipelines leicht entwickeln lassen.

 

Neuerungen

Wir entwickeln uns und unsere Software stetig weiter. Hier finden Sie unsere neuesten Produkt-Features im Überblick:

Version 2020.2

Python 3: Angeforderte Analysen

Seit mehreren Releases ist es möglich, Stimulationen modular in einem eigenen Artefakt (Stimulationspackage) umzusetzen. Der neue Testschritt Analyse anfordern ermöglicht es, zugehörige Analysen aus Analysepackages stärker an die Stimulation zu binden. Beispielsweise kann der Aufbau einer auf wiederverwendbaren Subzyklen basierenden Stimulation mitgeteilt werden. Es wird sicher gestellt, dass eine angeforderte Analyse auch tatsächlich implementiert wird (Projektprüfung und Ausführung). Das Ergebnis der Analyse wird optional in den Testfall des anfordernden Stimulationspackages eingepflegt. Dieses Feature eignet sich auch für Anwender, die sich zur Zeit noch auf dem Weg zu globaleren, wiederverwendbareren Stimulationen befinden und damit dennoch Prüfungen in Analysepackages auslagern können.

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Verbesserte Integration des AutoSPY Viewers

Beim Aufruf des AutoSPY Viewers aus dem Report werden zunächst nur noch die Signale angezeigt, die vom aktuell im Report selektierten Traceschritt verarbeitet wurden. Darüberhinaus bietet der AutoSPY Viewer eine vollständige, nach Episoden gruppierte Liste aller Signale der Traceanalyse und erlaubt, diese einzeln ein- und auszublenden.

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NumPy-Performance

Weitere vormals eventbasierte Traceschrittvorlagen wurden als wesentlich effizientere arraybasierte NumPy-Traceschrittvorlage neu implementert (CalculateTriggerForDeltaY, CalculateUpsampledSignal, SavitzkyGolayFilter). Eine bessere Performance zeigt sich ebenfalls bei der Verarbeitung von Stimulus-Dateien (*.sti), da diese Technologie nun auch hier Anwendung findet.

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Verbessertes Handling von Signalen und Aufnahmen

In der Signalaufnahme eines Packages kann man nun alle Elemente auch per Mehrfachauswahl hinzufügen, löschen, neu anordnen oder in andere Gruppen verschieben. Letzteres erleichtert die Verwendung der Signalgruppe Automatisch zuordnen, die enthaltene Signale je nach Mapping in die richtigen Signalgruppen umverteilt. Neue Konfigurationsmöglichkeiten der Aufnahmegruppe erlauben es, dass eine zugehörige Signalgruppe je nach geladenem Mapping auch leer sein kann oder nur ungemappte generische Ziele zur Formulierung einer Synchronisation enthält, da diese Signalgruppe für gewisse Varianten nicht benötigt wird oder nicht anwendbar ist.

Migration der Synchronisation

Bei neuen Packages muss seit mehreren Releases die Synchronisation von Aufnahmen im Reiter Signalaufnahmen konfiguriert werden. Mit PRODUCTNAME 2020.2 ist eine (oftmals redundante) Synchronisation direkt vor der Traceanalyse nicht mehr möglich und Bestandspackages müssen migriert werden. Um diesen Prozess wo möglich zu automatisieren, steht ein neuer Migration-Helper unter Hilfe → Migrationshilfen → Tracesynchronisation zur Verfügung. Lediglich Packages, in denen mehrere, inkompatible Synchronisationen definiert sind, erfordern noch sehr geringe manuelle Nacharbeit.

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Version 2020.1

Flexiblere Signalaufnahmekonfiguration

Neue Aufnahmegruppen automatisch zuordnen

  • Macht Packages transportabel, selbst wenn sich die Quelle gewisser Signale grundlegend ändert
  • Auswahl der jeweils richtigen Signalquelle pro Signal basierend auf dem aktuellen Mapping
  • Entsprechende Signale können unabhängig von ihrem Ziel in der Trace-Analyse verwendet werden

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Usability: einfacher und schneller Analysen erstellen

EasyInsert

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Verwendung der Trace-Analyse-Signalaufnahme

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Hilfe: Restrukturierung in html und Suchfeld in TRACE-CHECK

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Diagnostic Log and Trace - DLT: einfache Aufnahmesteuerung und API-Anbindung
  • Einfache Aufnahmesteuerung für PCAP
  • DLT-Tests generieren

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Recording Analysis in TEST-GUIDE

Holen Sie das Meiste aus Ihren Testdaten raus!

  • Anomalien oder bekannte Bugs in existierenden Messdaten finden
  • Zusätzliche oder überarbeitete Testfälle auf bereits existierenden Messdaten ausführen
  • Statistiken, Metriken oder KPIs auf bereits existierenden Messdaten erstellen
  • Testabdeckung und Testqualität Schritt für Schritt erhöhen, ohne dafür das Testsystem oder die eigentliche Testdurchführung anpassen zu müssen
  • Schneller und unabhängiger arbeiten, indem Testdurchführung und Auswertung der dabei aufgezeichneten Messdaten entkoppelt werden
  • Wiederverwendung bereits existierender Messdaten aus allen passenden Quellen für zusätzliche Tests, unabhängig von ihrem ursprünglichen VerwendungszweckTRACE-CHECK Neuerungen 2020.1 Bild #04
Verbesserte AutoSPY-Viewer-Integration
  • Unterstützung von as3trace-Dateien für die Trace-Analyse
  • Viele kleinere Verbesserungen (z.B. Signale ausblenden, Signalstil, initialer Zoomfaktor, …)
  • 1-Klick-Integration der as3trace Aufnahmen in TEST-GUIDE
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Version 8.1

Neuer, leistungsstarker Signal-Viewer AutoSPY

TRACE-CHECK Neuerungen 8.1 Bild AutoSPY

  • Schnelles, einfaches Navigieren
  • Messketten
  • Cursor-Linien
  • Flags
  • Anreicherung mit Ergebnisdaten . Leistungsstark auch bei extrem großen Aufnahmen
  • Formatunabhängig durch Signaldaten-Cache (Austauschformat .as3trace)
Analyse-Packages noch tiefer integriert

Analyse-Packages verfügbar seit Version 8.0:

  • Wiederverwendbarkeit
  • Einfach erweiterbar
  • Trace-Analyse als eigenständige Tests

Analyse-Package-Neuerungen in 8.1:

  • Nah am, vom Testfall bekannten, Mapping-Konzept
    • Generische Signale direkt aus Testgrößen erstellen
    • Generische Analyse-Packages durch Mapping (global/Parametersatz)
  • Stand-alone-Ausführung zur schnellen Entwicklung
  • Unterstützung von vorgelagerten Analysen im Stimulations-Package
    • Plausibilitätsprüfungen
    • Bereitstellung berechneter Signale (z.B. global verwendete Trigger-Signale)
  • Unterstützung von Testfallvariablen
  • Nachgelagerte Analysen mit dem Jenkins Plug-in
  • Referenzierte Analysen mit dem Analyse-Package
  • Return-Werte des Stimulations-Packages in Analyse-Packages nutzen
Signaldaten-Export in MDF4

TRACE-CHECK Neuerungen 8.1 Bild MDF4-Export

Export der in einer Trace-Analyse verwendeten Signale ins MDF4-Format

  • Hohe Kompression
  • Standardkonforme Unterstützung komplexer Datentypen wie Vektoren, Curves, Matrizen oder Maps
  • Zukunftssichere Archivierung der Signaldaten
  • Sehr performantes Format beim Wiedereinlesen
Neue Trace-Analysevorlage zur CRC-Prüfung gemäß AUTOSAR

TRACE-CHECK Neuerungen 8.1 Bild CRC

Weitere Trace-Analyse-Neuerungen
  • Erste grundsätzliche Unterstützung von DLT (Diagnostic Log and Trace, vgl. Adaptive Autosar)
    • Non-Verbose Mode, Fibex gemäß Autosar
  • Synchronisation
    • Neue Synchronisationsmethode: Least-Squares-Synchro
    • Synchronisation jetzt Postprozess der Signalaufnahme
  • Bessere Unterstützung von Template-Namen für Aufnahmen
  • Einfache Visualisierung des Gültigkeitsbereichs bei Verwendung der Hose-Funktionen

Mehr davon?

Kontakt

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Produktschulungen

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Produktdatenblatt (PDF)

Auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Deshalb haben wir die technischen Informationen für Sie im Produktdatenblatt zusammengefasst.