ecu.test Release 2026.2

Highlights auf einen Blick

ecu.test agent

Durchgängiger Workflow von der Spezifikation über die Testfallgenerierung zur Traceanalyse


Mit dem aktuellen Release vervollständigt der ecu.test agent  die durchgängige, KI-gestützte Erstellung von Testfällen. Ausgehend von einer Testfall- und Traceanalysespezifikation übernimmt der ecu.test agent  nun die nahtlose Generierung aller Implementierungsschritte – von der Testfallgenerierung über das Recording bis hin zur Traceanalyse.

ecu.test agent - Durchgängiger Workflow vom Testfall bis zur Traceanalyse

Was bislang noch manuellen Aufwand erforderte, lässt sich damit vollständig durch den ecu.test agent  abdecken. Die Aufnahmesteuerung wird dabei durch die Testschritte Start/Stop trace recording unterstützt. Bei der Signalgenerierung greift der ecu.test agent  auf die bewährten Mechanismen zur automatischen Signalgruppenzuordnung zurück.

Die Aufnahmen- und Signalgenerierung, die in vorherigen Versionen noch nicht verfügbar war, ist damit nun fester Bestandteil dieser durchgängigen Lösung. Damit ist es möglich, ausgehend von einer Testfall- und Traceanalysespezifikation, die gesamte Implementierung automatisch generieren zu lassen.

Agentische Multimedia-Testschritte


Mit dem Testschritt TouchInput bietet ecu.test bereits die Möglichkeit, verschiedene Aktionen (Klicken, Swipen, Rotieren usw.) zum Interagieren mit einer HMI oder einer Webseite durchzuführen. Bisher mussten dazu jedoch feste Koordinaten vorgegeben werden. Mit dem Bild-Lesen Testschritt können Erwartungen an den Inhalt von Bildern gestellt werden. Diese müssen allerdings 100% mit der Referenz übereinstimmen.

Insbesondere beim Testen von HMI-Elementen ist dieses Vorgehen nicht sonderlich robust. Wenn Positionen und Größen der Elemente sich während des Entwicklungsprozesses ändern, müssen die manuell erstellten Testfälle mühsam angepasst werden.
Mit der neuen KI-Funktion in den TouchInput-Testschritten, kann statt der Koordinaten einfach ein Prompt mitgegeben werden. Für das Testen einer HMI sind beispielsweise folgende Prompts denkbar:
  • Drücke den Button „Radio“.
  • Ich möchte telefonieren.
  • Ich möchte Musik hören.
Mit der neuen Bild-Lesen-Funktion können komplexe Erwartungen gestellt werden. Referenzbilder können ebenfalls dem Model übergeben werden:
  • Ein blaues WLAN Symbol ist in der oberen Rechten Ecke zu sehen.
  • Das Referenzbild taucht zwei mal auf.
  • Die Sprache im Bild ist chinesisch.
Video: HMI-Testing in ecu.test
Das Model analysiert das Bild und gibt die Koordinaten zurück - egal welche Sprache eingestellt ist, wie die Anordnung der Elemente ist oder was auf ihnen abgebildet ist. Damit lassen sich sehr robuste Testschritte erstellen.

Das Model wird über den ecu.test agent  connector angebunden und kann auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Wir haben bereits gute Erfahrungen mit Claude 4.6 und ChatGPT gemacht.

Selektiver Toolneustart bei geänderter Testbench-Parametrierung

Der Start einer ecu.test-Konfiguration kann je nach eingesetzten Tools und der Größe der zu ladenden Datenbasen unter Umständen einige Zeit dauern. Bisher war es so, dass sobald eine Einstellung einer bereits gestarteten Testbenchkonfiguration geändert wurde, die gesamte Konfiguration erneut gestartet werden musste.

Ab dieser Version wird beim Speichern einer Testbenchkonfiguration gefragt, ob nur die geänderten Tools neu gestartet werden sollen. Dies kann gerade bei der Einrichtung oder Änderung eines Prüfplatzes erforderlich sein und zu signifikanter Zeitersparnis führen.
ecu.test Release 2026.2, Selektiver Tool-Neustart bei geänderter Testbench-Parametrierung

Starten einer Konfiguration im Offline-Modus

Die Testfallerstellung in großen Teams wurde verbessert, indem ecu.test befähigt wurde, die wertvollen Testressourcen so effizient wie möglich zu verwenden. Damit kann mehr Zeit für die Ausführung von Tests verwendet werden und parallel an Tests entwickelt werden.

Damit ein Testfall ausgeführt werden kann, muss die Konfiguration gestartet werden. Dieser Start blockierte bislang die dahinter liegende Ressource (z. B. den HiL). Weitere Anwendende sowie der ResourceAdapter von test.guide konnten in dieser Zeit nicht mit dem HiL interagieren, um z. B. Tests auszuführen.

Mit dem neuen Offline-Modus kann nun die Konfiguration gestartet werden, ohne die Testressource zu blockieren.
ecu.test Release 2026.2, Selektiver Tool-Neustart bei geänderter Testbench-Parametrierung

Achtung: Einige Funktionen sind im Offline-Modus nicht vorhanden oder nur eingeschränkt nutzbar. Es werden zum Beispiel wer keine Online-Anfragen getätigt. Alle Einschränkungen können der Hilfe entnommen werden.

Über alle neuen Features, Erweiterungen und Verbesserungen des Releases kannst du dich auch in unseren Release Notes und im Changelog informieren!